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08.05.2018 – Gründung unseres Vereins

In der Pfefferminzstadt hat sich ein neuer Verein gegründet. Das Wippertusfest, Termin mit „Anwesenheitspflicht“ für fast jeden Kölledaer, wurde für einen ersten öffentlichen Fototermin genutzt.

Die Mitglieder von „Gemeinsam für Kölleda“ trafen sich dazu am Samstag im Museumsgarten, etwa 30 Mitglieder hat der in Gründung befindliche, noch nicht als gemeinnützig eingetragene Verein „Gemeinsam für Kölleda“. Dabei soll der Name auch Programm sein. „So wollen wir uns nennen und dies auch leben“, sagte die frisch gewählte Vereinsvorsitzende Daniela Hofmann.

Die Idee zur Gründung eines Vereins sei in den letzten Wochen und Monaten herangereift, sagt die Gründungsvorsitzende. „Wir haben eine gewisse Grundstimmung in Kölleda verspürt“, so Hofmann. Der Verein wolle gern „genau hinhören, was denn die Kölledaer wirklich wollen“.

Es gebe so gut wie keine Traditionen mehr, alles werde Stück für Stück verkauft, vieles über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden, schildert sie Anstoßgründe für die Gründung.

„Gemeinsam für Kölleda“ wolle alte Traditionen aufleben lassen, zum Beispiel für den Erhalt des Schützenhauses kämpfen. Der Verein sieht sich als „Sprachrohr für die Belange der Kölledaer Bürger“. Er will dafür einen Bürgerstammtisch mit speziellen Gästen zum Beispiel aus der Kommunalpolitik einrichten und alle Vereine an einen Tisch holen. Als ersten konkreten Schritt planen die Mitglieder, die Patenschaft für einen Spielplatz zu übernehmen.

In der Vereinssatzung wurde verankert, dass auch Kinder Mitglied sein können und sollen. Daniela Hofmann: „Wir könnten uns vorstellen, dass die Kinder im Museumsgarten wieder Pfefferminze anbauen.“ Erste Gespräche und Treffen dazu habe es bereits mit dem Kultur- und Museumsverein gegeben.

Zum Vorstand des Vereins gehören weiter Matthias Friedrich als Vizechef und Sabine Jöck als Schatzmeisterin.

„In den nächsten Wochen und Monaten werden die Bürger viel von uns hören und sehen. Wir haben alle sehr viele Ideen“, versprechen die Gründer.

 

 

 

Quelle: Thüringer Allgemeine; Fotos: Verein

 

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